Küche für Alle

Immer am ersten Samstag im Monat findet eine Küfa statt.
Küfa heißt Küche für alle und ist ein regelmäßiges Gruppenkochen bei dem Essen gegen Spende ausgegeben wird¹. Gerne dürft ihr uns bescheid sagen, wenn ihr für eine Küfa kochen möchtet.

¹ Wikipedia Volxküche

Veranstaltungsreihe 2016

In Kooperation mit dem Kulturbüro Sachsen e.V. und der Opferberatung RAA Sachsen e.V. organisieren wir die Veranstaltungsreihe „Sachsen als Keimzelle rechten Terrors?“ Das ausführliche Programm mit Beschreibungen der einzelnen Vernanstaltungen findet sich hier.

Anlass ist der baldige Prozessauftakt gegen die rechtsradikale Gruppe Freital 360. Vor etwas mehr als einem Jahr wurde unser Wohnprojekt „Mangelwirtschaft“ durch diese mit Böllern und Butteräure angegriffen. Dies geschah vor dem Hintergrund rassisitscher Hetze gegen Geflüchtete und deren Unterstutzer*innen.

Programm

Die APO von rechts und das Netzwerk von Neonazis in der Region Dresden.

Wann: 02. November 2016 um 20.00 Uhr
Ort: Groove-Station, Katharinenstraße 11-13
Referent*innen: Kulturbüro Sachsen e.V.

Pegida und der politische Rechtsruck – Spiegel und Projektionsfläche gesellschaftlicher Krisen und Konflikte?

Wann: 08. November 2016 um 20.00 Uhr
Ort: Motorenhalle, Wachsbleichstraße 4 a

Fishbowldiskussion in Kooperation mit den Autor*innen und Herausgeber*innen des Buches „Pegida als Spiegel und Projektionsfläche“ und dem riesa efau.

Perspektivwechsel – Betroffene rechter Gewalt sprechen.

Wann: 24. November 2016 um 19.00 Uhr
Ort: Projekttheater, Louisenstraße 47

Szenische Lesung

Warum Sachsen? Rechte Terrorgruppen und ihre Basis im Bundesland.

Wann: 07. Dezember 2016 um 19.00 Uhr
Ort: Veränderbar, Görlitzer Straße 42 HH

Podiumsdiskussion mit Henning Hohmann (MdL Sachsen, SPD), Valentin Lippmann (MdL Sachsen, Bündnis90/Grüne), Lutz Richter (MdL Sachsen, Die Linke)

Alternatives Wohnen in Dresden. Mehr als ein Opfer rechter Angriffe und Bedrohungen.

Wann: 14. Dezember 2016 um 19.00 Uhr
Ort: Stadtteilhaus Emmers, Bürgerstraße 68


Vortragsreihe 2012

Bevor die praktische Haussuche startete, haben wir uns und anderen Menschen im Herbst 2012 Vortragende eingeladen:

Ankündigungstexte

„Viele Häuser – ein Fundament“– Mietshäusersyndikat
07.11. 19h im
Wums

Seit 20 Jahren hilft das Mietshäusersyndikat selbstorganisierten Projekten Häuser zu erwerben, dabei wird sich bewusst gegen Privateigentum entschieden.
Das Syndikat zählt mittlerweile über 60 Häuser und betreut viele Gruppen, die dabei sind ein weiteres Hausprojekt zu gründen. Im Vortrag stellt sich die Leipziger Beratungsstelle des Mietshäusersyndikats vor und erläutert das ihnen zugrunde liegende Konzept und wie beim Hauskauf vorgegangen werden sollte.

„gemeinsam wirtschaften – kollektiv arbeiten“ – Kommune Niederkaufungen
17.11. 16h im
Kukulida

26 Jahre gelebte Utopie
Personen aus der Kommune Niederkaufungen referieren über ihre langjährigen Erfahrungen und Experimente kollektiven Arbeitens und Wirtschaftens.
26 Jahre solidarisch leben
Unser Zusammenleben gestaltet sich an den Möglichkeiten und Bedürfnissender Menschen. Alle leisten den Beitrag, den sie geben können und wollen. Unsere gemeinsame Ökonomie verstehen wir als „bedürfnisorientiertesGrundeinkommen.“
26 Jahre gleichwertig und selbstbestimmt arbeiten
Leistung und „sich-etwas-leisten-können“ ist von einander entkoppelt. Eine Arbeit ist nicht mehr wert als eine andere. Die Ungerechtigkeit der Entlohnung unterschiedlicher Berufe wird durch die gemeinsame Ökonomie aufgehoben. Menschen, die weniger (lohn-)arbeiten, weil sie sich z.B. um Kinder kümmern,
sind (finanziell) nicht benachteiligt. Durch diese solidarische Lebensform können Menschen in der Kommune ihre Potentiale entwickeln.
26 Jahre Labor zur Entwicklung von Lösungsansätzen zu aktuellen gesellschaftlichen und ökologischen Problemen
Kommune ist ein Schmelztiegel von Kompetenzen, Erfahrungen und Kreativität. Viele Menschen kommen hierher, weil sie eine „neue Gesellschaft“ entwickeln wollen. Hier treffen sich Gleichgesinnte aus den unterschiedlichsten Richtungen, um gemeinsam zu wirken und zu verändern. Unterschiedlichste Ideen und
Projekte sind daraus entstanden.
26 Jahre Vorreiterrolle und Visionsträgerin
Die Außenwirkung der Kommune Niederkaufungen ist groß. Das bedeutet: viele BesucherInnen, Anfragen von Bildungs- und Forschungseinrichtungen, Presse und Kommune-Projekten in Gründung. Die Kommune Niederkaufungen steht immer wieder auch Modell für andere Projekte. Heute gibt es im Raum Kassel vier
Kommunen, die zusammen mit anderen Projekten ein bundesweites Netzwerk bilden.
26 Jahre soziales Experiment
Rückblickend auf eine autoritäre Geschichte, aufgewachsen in und umgeben von hierarchischen Strukturen, ist das soziale Miteinander die größte Herausforderung. Die Notwenigkeit, Selbstverantwortung zu lernen und weiter zu entwickeln, einfühlsam und ehrlich miteinander umzugehen, die Grenzen des Eigenen und des Anderen zu erfahren, bleiben das größte Übungsfeld. So ist die Kommune kein fertiges gesellschaftliches Gegenmodell und alles, was wir tun hat Versuchscharakter.

„Typische Konflikte und Wege zur Lösung“ – RGW Kollektivberatung
18.11. 14h im
kosmotique

In langfristigen Projekten sind Konflikte nicht nur unvermeidbar sondern oft auch Wegweiser für zukünftige Entwicklungen.
Damit Konflikte fair gelöst werden können ist es allerdings wichtig sich bereits in frühen Projektphasen mit dem “Ernstfall”
auseinander zu setzten. Das RGW Beratungsbüro aus Berlin berät seit Jahrzehnten Kollektive und stellt bewährte Strategien vor.