Archiv für Februar 2015

Solidarität muss praktisch werden

Wir unterstützen den Aufruf zur Großdemonstration in Solidarität mit geflüchteten Menschen am 28.2. – 14Uhr!
Wenn Demos nicht euer Ding sind, ihr nicht da seid oder ihr euch lieber anderweitig und kontinuierlich gegen den widerlichen Rassismus in Dresden einsetzen wollt, dann wendet euch doch an die diversen entstehenden Unterstützungsstrukturen in euer Nachbarschaft – beispielsweise durch e*vibes für geflüchtete Frauen oder die Willkommen in Löbtau-Initiative, das Netzwerk Asyl, Migration, Flucht oder werdet einfach selbst initiativ.

Refugees welcome!

Unterschreiben Sie bitte hier

Vor einigen Monaten begann ein Gesetzesänderungsprozess auf Bundesebene für einen erweiterten Schutz von Kleinanleger_innen nach der Pleite der Firma Prokon. Auf der Seite „Wir sind nicht Prokon“ findet ihr nähere Infos dazu. Wir sind von den geplanten Änderungen nicht mehr direkt betroffen, da unser Direktkreditvolumen unter 1 Mio.€ liegt. Größere Syndikatsprojekte und viele andere selbstverwaltete Wohnprojekte und solidarisch wirtschaftende Initiativen wie Bürger_innenenergieprojekte, freie Schulen und Quartiersläden jedoch sind in ihrer Existenz weiterhin in ihrer Finanzierungsgrundlage bedroht. Es lässt sich zwar schwer sagen obs viel bringt, aber nach dem Motto „auf allen Ebenen mit (fast) allen Mitteln“ möchten wir euch ermuntern, diese Petition zu unterzeichnen (geht auch anonym), die für Ausnahmeregelungen für eben solche Projekte abzielt.

Solidarische Grüße, eure Mangelwirtschaft